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Was passiert, wenn die Hochsensibilität deines Kindes übergangen wird?

  • Sep 28, 2023
  • 3 min read

Updated: Sep 5, 2024

Hochsensibilität ist eine besondere Eigenschaft, die etwa 15-20% der Kinder betrifft. Diese Kinder nehmen ihre Umwelt intensiver wahr, reagieren empfindlicher auf Reize und erleben Gefühle oft tiefgründiger als andere. Doch was passiert, wenn die Hochsensibilität eines Kindes übergangen oder nicht erkannt wird? In diesem Blogbeitrag erfährst du, welche Folgen dies haben kann und warum es so wichtig ist, auf die Bedürfnisse eines hochsensiblen Kindes einzugehen.



Die Bedeutung der Hochsensibilität bei Kindern


Hochsensible Kinder erleben die Welt auf eine besondere Weise. Sie nehmen Geräusche, Gerüche, visuelle Eindrücke und sogar emotionale Stimmungen intensiver wahr als andere Kinder. Diese Feinfühligkeit ist eine Gabe, kann aber auch zu Überforderung führen, wenn die Umgebung zu laut, hektisch oder emotional belastend ist.

Was passiert, wenn Hochsensibilität übergangen wird?


1.Emotionale Überlastung und Stress

Hochsensible Kinder können durch zu viele Reize oder emotionale Spannungen schnell überfordert werden. Wenn ihre Hochsensibilität nicht erkannt und berücksichtigt wird, kann dies zu chronischem Stress führen. Das Kind fühlt sich permanent überlastet, was sich in vermehrter Reizbarkeit, Wutausbrüchen oder Rückzug äußern kann. Die WUT steigt an.


2. Selbstwertprobleme und Unsicherheit

Wenn ein hochsensibles Kind ständig das Gefühl hat, „zu empfindlich“ zu sein oder nicht richtig verstanden zu werden, kann dies zu Selbstzweifeln führen. Das Kind könnte beginnen, an seinem Wert zu zweifeln und sich zurückziehen, aus Angst, erneut überfordert oder missverstanden zu werden. Langfristig kann dies die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls beeinträchtigen.


3. Verhaltensauffälligkeiten Übergehene

Hochsensibilität kann sich auch in Verhaltensauffälligkeiten äußern. Ein Kind, das seine Bedürfnisse nicht ausdrücken kann oder nicht verstanden wird, könnte versuchen, durch Wutausbrüche, Trotzverhalten oder übermäßige Anpassung Aufmerksamkeit zu erlangen. Diese Verhaltensweisen sind oft ein Hilferuf und ein Zeichen dafür, dass das Kind überfordert ist. Folgen sind : Integration in der Kita, ADHS Diagnose und danach Ausschluss aus der Kita/ Schule.


4. Schwierigkeiten in sozialen Beziehungen

Hochsensible Kinder haben oft Schwierigkeiten, in lauten oder hektischen Umgebungen zurechtzukommen. Wenn ihre Bedürfnisse ignoriert werden, kann dies zu Problemen in sozialen Beziehungen führen. Das Kind könnte Schwierigkeiten haben, Freundschaften zu schließen oder sich in Gruppen wohlzufühlen, weil es sich ständig überfordert oder unverstanden fühlt.


15. Langfristige psychische Belastungen

Langfristig kann das Übergehen der Hochsensibilität zu ernsthaften psychischen Belastungen führen. Unverarbeiteter Stress und die ständige Überforderung können das Risiko für Angststörungen, Depressionen oder andere psychische Erkrankungen erhöhen. Auch der Selbstmord ist ein Thema und kommt immer häufiger vor. Deshalb ist es entscheidend, die Hochsensibilität eines Kindes frühzeitig zu erkennen und darauf einzugehen.


Wie du auf die Hochsensibilität deines Kindes eingehen kannst


1.Achtsame Kommunikation

Höre deinem Kind aufmerksam zu und nimm seine Gefühle ernst. Zeige Verständnis für seine Empfindungen und reagiere empathisch auf seine Bedürfnisse. Dies stärkt das Vertrauen und hilft deinem Kind, sich sicher und verstanden zu fühlen.


2. Rückzugsmöglichkeiten schaffen

Schaffe ruhige Rückzugsorte, an denen sich dein Kind entspannen und von Reizüberflutungen erholen kann. Ein gemütliches Zimmer, ein Leseecke oder ein ruhiger Garten können Wunder wirken.


3. Reizüberflutung vermeiden

Achte darauf, dass dein Kind nicht ständig überfordert wird. Plane ausreichend Pausen und ruhige Phasen im Alltag ein und reduziere unnötigen Stress, indem du zum Beispiel laute, hektische oder emotional aufwühlende Situationen vermeidest.


4. Ermutigung zur Selbstfürsorge

Bringe deinem Kind bei, auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten und Grenzen zu setzen. Ermutige es, „nein“ zu sagen, wenn es sich überfordert fühlt, und unterstütze es dabei, gesunde Bewältigungsstrategien zu entwickeln.


Das Schlimmste, was passieren kann ist, dass sich Dein Kind nicht „RICHTIG“ fühlt. Das hat enorme Auswirkungen auf die Seele Deines Kindes. Am Anfang sind es noch WUTausbrüche und Rückzug, wenn das Kind pubertiert kommt es zu VERWEIGERUNGEN aller ART. Im schlimmsten Fall landet das Kind in der Psychiatrie. Und danach im Heim. Also hole dir Hilfe so früh es geht damit Du und Dein Kind einen guten Entwicklungsweg vor euch habt.

 
 
 

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